Wolfsburg, den 6. Juli 2010. Anlässlich der heutigen Ergebnisse der Koalitionsgespräche zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung erklärt der Vorstandsvorsitzende der Deutschen BKK, Achim Kolanoski:
"Ich begrüße, dass die Koalitionsspitzen Leistungskürzungen ausgeschlossen haben.
Der höhere Beitragssatz bringt zwar mehr Geld in den Gesundheitsfonds. Aber so lange die gerechte Verteilung dieser Gelder aus dem großen Topf an die Krankenkassen nicht funktioniert, werden Versorgerkassen mit vielen älteren, kranken Versicherten immer im finanziellen Nachteil sein. Seit Monaten drückt sich die Politik darum, die Fehlfunktion des Finanzausgleichs (Morbi-RSA) zu korrigieren.
Der Morbi-RSA muss zwingend korrigiert werden, damit gerade die Versorgerkassen Investitionen tätigen können, die die Versorgung für ihre Versicherten verbessern."
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