Der natürliche Zweck des Hustens ist die Reinigung der Bronchien. Die Schleimhaut der Bronchien ist permanent mit einer Sekretschicht überzogen. Bei einer Erkältung ist diese Sekretschicht verändert. Es wechseln Phasen, in denen verstärkt Schleim produziert wird und dann auch abgehustet werden muss, mit Phasen, in denen kaum Sekret abgehustet werden kann („trockener Reizhusten“).
„Hustenmittel“ werden in zwei verschiedene Arzneimittelgruppen eingeteilt :
Wird in den Bronchien vermehrt Schleim gebildet, der schlecht abgehustet werden kann, ist der Einsatz eines Hustenlösers sinnvoll. Das Sekret wird weniger zäh und kann besser abgehustet werden. Unterstützend sollte viel getrunken werden, am besten zwei bis drei Liter Flüssigkeit pro Tag. Besonders gut eignen sich Tees, die unterstützend die Beschwerden des Hustens lindern können, zum Beispiel Tees mit Eibischwurzel, Thymian oder Anis.
Ein trockener Reizhusten kann zur Linderung der quälenden Beschwerden kurzfristig mit einem Hustenblocker behandelt werden.
Zur Nacht ist es sinnvoll, den Oberkörper im Bett erhöht zu lagern, da sich der Hustenreiz bei flachem Liegen verschlimmert. Auch das Anfeuchten der Raumluft durch Wasserschalen auf den Heizkörpern wirkt sich positiv aus.
Halten die Beschwerden über einen längeren Zeitraum als sieben bis 10 Tage an oder werden sogar noch schlimmer, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
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